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3    R E N T N E R   

Was ist der Unterschied zwischen einem französischen, einem englischen und einem österreichischen Rentner?

Der englische Rentner geht morgens zur Rennbahn und mittags in sein Pub.
Der französische Rentner geht morgens in sein Bistro und mittags zu seiner    Freundin.
Der österreichische Rentner nimmt morgens seine Herzmedikamente und geht mittags arbeiten.



       


                                           
Text der neuen Bundeshymne

Land der Nehmer, Land der Geber,
Land der Kriecher, Land der Streber,
Land der Schieber, schmiergeldreich.
Heimatland der Pharisäer und
justizbekannten Steher.
Vielgeplagtes Österreich!

Zahlungsschwach und wild zerstritten,
gilt Parteimacht statt den Sitten,
welche Farbe ist ganz gleich!
Es wird stets mehr Leute geben,
die vom Fleiß der anderen leben.
Wirtschaftswunder Österreich!

Zaghaft in den schlechten Zeiten,
die wir selber uns bereiten.
Arbeitsscheu und freizeitreich,
lasst uns hinterziehen, pfuschen,
die Skandale dann vertuschen.
Das geht nur in Österreich!

Land für Türken und Araber,
Land der Slawen und auch Neger,
Land der Moslems, fundamentalistenreich.
Heimat, hast du wenig Kinder
brauchst daher auch noch die Inder.
Multikulturelles Österreich!


           


                     



       


Warum es gut ist, Österreicher(in) zu sein!!       

Du lernst schon in der Fahrschule, dass man im Winter mit Sommerreifen keine Alpenpässe überqueren kann nur weil man Allrad hat.
Auf Fernreisen hat keiner Vorurteile gegen dich, weil noch nie jemand etwas von dem Land gehört hat aus dem du kommst.
Du musst nicht jedes Jahr extra nach Österreich zum Skifahren reisen.
Du kannst über die Deutschen schimpfen aber Opel, VW oder Mercedes fahren.
Du weißt, was du bekommst wenn du in einem Gasthaus Topfengolatschen mit Schlagobers und einen Verlängerten bestellst.
Du musst dich bei der Fußball WM nicht ärgern (weil die Nationalmannschaft es sowieso nie weiter als bis zur Vorauscheidung schafft).
Du lebst in einem der wasserreichsten Staaten der Erde (Davon braucht man ja bekanntlich reichlich zum Bier brauen).
Du bist in einem Land, das so klein ist, dass die Wahrscheinlichkeit dass es von einem Meteoriten getroffen wird ziemlich gering ist.
Du kannst Skifahren und beherrscht es überdies, in den Sessellift einzusteigen ohne dass der Liftwart die gesamte Anlage anhalten muss.
Dieter Bohlen und Thomas Anders sind nicht deine Landsleute.
Du kannst den Schwachsinn und die Gemeinheiten, die Du so im Allgemeinen verzapfst, in solch einer Lautstärke von Dir geben, dass nicht das ganze Lokal daran teilhaben muss.
Die Holländer fahren höchstens 300 km durch Dein Land.
Du kannst Kaffee, Chance, Chemie und Colgate richtig aussprechen.
Du kannst "Nein" sagen, ohne schon beim zweiten Buchstaben zu kapitulieren.
Du musst Deinen Kaffee weder "Blümchenkaffee" noch "Plörre" nennen.
Du kriegst ein Schnitzel auch ohne Tunke runter.
Alle Welt glaubt, dass Beethoven Österreicher, Hitler aber Deutscher war.
Zusätzlich entsorgen wir heutige Flaschen im Deutschen Privatfernsehen.
Du weißt, dass "heurig" gleichbedeutend ist mit "diesjährig".
Du musst nicht zwischen Merkel, Schröder und Stoiber wählen. - Naja, egal.
Unser Atomkraftwerk strahlt nicht!!
Du kannst 10 Krügel deutsches "Bier" trinken und hast keine Probleme (außer mit der Blase), während ein Deutscher spätestens beim dritten Märzen eingeht.
Bevor Du mit dem Auto die Spur wechselst, vergewisserst Du Dich, dass diese auch frei ist.
Mit einer kleinen Transitkundgebung kannst Du halb Bayern lahmlegen.
Österreich hat gute Weine, Deutschland deutsche Weine.
Du läßt die Sau immer und überall raus, ein Ballermannaufenthalt ist dazu nicht notwendig.
Du kennst nicht nur den Unterschied zwischen Schmäh und Humor, sondern hast auch noch zumindest ein bisschen von beidem.
Adelstitel kannst Du Dir sparen, dafür kennst Du aussagekräftige Berufstitel.
Dein Land leistet sich nicht für jeden Lebensbereich ein Paradeluder.


               





               


Beamtensprache

1. "Des hamma imma scho so g'mocht."

Diese Redewendung soll dem ratsuchenden Bürger die Erläuterung einer Fülle von Gesetzesvorschriften ersparen, die das Handeln des Beamten begründen würden.

2. "Des hamma no nie so g'mocht."

Mit dieser Formulierung wird dem Bürger klar gemacht, dass es für sein Anliegen noch keinen Präzedenzfall gibt.

3. "Was glau'm se, wea se san?"

Aufforderung an den Bürger, sich des in der Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatzes zu erinnern.

4. "Do kennt jo a jeda kumma."

Hinweis an den Bürger, dass eine besondere Behandlung seines Anliegens unerwünschte Vorbildwirkung nach sich ziehen könnte.

5. "Se san net da anziche, bei dem des so g'mocht wird."

Dient dazu, den Bürger im Falle einer negativen Erledigung seines Anliegens zu vertrösten.

6. "Waun ma des an erlaub'n, woin's olle hobn."

Erläuterung, warum Ausnahmen infolge deren Widerspruchs mit dem Gleichheitsgrundsatz grundsätzlich nicht möglich sind.

7. "Fia des homma ka Göd."

Da so ein Anliegen aus sachlichen Gründen nicht abgewiesen werden kann, bietet diese Redewendung einen allgemein verständlichen Ausweg.

8. "Dafia bin i net zuaständig."

Die Kurzform für: Gemäß der Geschäftseinteilung für den Magistrat der Stadt Wien vom ...

9. "Waun i des ollas wissat, warat i net do."

Aufforderung an den Bürger, das Niveau seines Anliegens an den auf Grund der Besoldung des Beamten zu erwartenden mentalen Möglichkeiten des Staatsdieners zu orientieren.

10. "Do muaß i zerscht mit'n Schef redn."

Verweis auf den strikt einzuhaltenden Dienstweg und die vorgegebene interne Hierarchie.